Freie Bewegung im Raum

Angeregt durch Klänge und Impulse bewegen sich die Teilnehmer der medientanz – Performanceaktionen in einem experimentellen Spielraum.
Stimuliert durch Gespräche und Medienimpulse, gezielte und zufällige Begegnungen entwickeln die Akteure ungewöhnlichen Ideen im persönlichen Grenzbereich.

Klang Impuls PerformanceDas Spiel
Die Performance – Teilnehmer hinterlassen im Prozess eigene Bewegungsspuren, aus denen dann weitere Impulse wachsen können. Eigenwillig und ungezügelt.

Spielen ist immer zweckfrei. Was wir zum Spielen brauchen, ist ein Spielraum, eine bestimmte Spielzeit und eine öffnende Spielregel. Durch ausprobieren, experimentieren, nachahmen und dem integrieren zufälliger Ereignisse entstehen neue Bewegungsformen.
Räume gibt es unendlich viele. Deshalb sind wir nicht beschränkt auf architektonische Räume mit Wänden und Öffnungen, sondern nutzen auch den Denkraum, Bewegungsraum, Klangraum und Farbraum. Spielen mit unseren Tabu – Räumen und unserem Ego – Tunnel.
Wir nutzen bei den Performances zufällige Begegnungen von Menschen und Medien. Zufallsfunktionen streuen Soundfragmente und Videoclips in den offenen Ablauf. Die Mitspieler agieren, reagieren oder zeigen sich unbeeindruckt vom Geschehen.

Der Zufall ist ein Ereignis ohne erkennbare Ursache. Genauer betrachtet, ist der Zufall ein Ereignis, dessen Ursache wir noch nicht kennen. Wir begegnen im Zufälligen einem Vorgang, dessen Regel wir nicht erkennen können und uns deshalb eine Voraussage der Geschehen unmöglich wird.

Kreativ und spannend zeigt sich alles Zufällige, wenn es dann mit präzisen Regeln zusammengebracht wird. Ein Ping Pong zwischen „harter“ Steuerung und „weicher“ und offener Regellosigkeit.

lat. per-sonare für „durchtönen“
lat. persona „Maske des Schauspielers“

… aber auch Begriffe wie Rolle, (An)Gesicht, Miene, Blick, äußere Gestalt, Aussehen, Gürtel werden in der Wortentstehung mit `Person´verknüpft.

Die Herkunft des Begriffs Person läßt sich nicht eindeutig klären. Auch die Abgrenzung von Personen auf die Gruppe menschlicher Existenzen findet keine allgemeine Zustimmung.

Was also ist eine Person? Wo fängt sie an, wo hört sie auf?

Hinter den eigenen Spiegel zu schauen, dem „persönlichen Fremden“ zu begegnen öffnet einen weiten Kreativraum. Bei den medientanz. Performances gilt: Alles ist gut, was im Spielraum entsteht.
Das Fremde findet eine Bühne. Schräg, unbeholfen und ungezähmt.
Risikobereite Mitspieler suchen hier eine weitere Erfahrung des persönlichen Aktionsraums.
 

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