
KI kann aus vorgekautem Raubgut ziemlich elegant Zusammenfassen. Am Ende lernen wir dadurch vielleicht, besser zu kommunizieren
Oh, es gibt Momente, in denen eine Gesellschaft merkt: Wir haben etwas grundlegend falsch verstanden. Den Buchdruck. Das Internet. Und jetzt vielleicht die Künstliche Intelligenz – jene Technologie, über die gerade alle reden, die kaum jemand versteht und die trotzdem schon fleißig Bewerbungsschreiben formuliert.
Der Philosoph Markus Gabriel bringt es im Gespräch mit Gert Scobel auf den Punkt: Was wir heute KI nennen, ist keine Intelligenz. Es sind Systeme, die statistische Muster in riesigen Datenmengen erkennen und daraus plausible Antworten zusammensetzen. Kein Bewusstsein. Kein Verständnis. Kein Konzept von Wahrheit. Nur Muster. Und davon sehr viele. Sehr sehr schnell.
