Das Experiment

Wie wirken wir?

Hallo, ich bin Thomas Schmenger. Medientanz ist mein Versuchslabor – ein offener Denk- und Experimentierraum, in dem Erzählungen zusammenkommen, die sonst in getrennten Welten zu Hause sind: Kunst und Wissenschaft, Design und Philosophie, digitale Codes und analoge Natur. Mich interessieren die Zwischenräume, die Übergänge, die Momente, in denen etwas ins Rutschen kommt und plötzlich Neues entsteht.

Medientanz. Der Name ist Programm.
„Medien” steht für Struktur, Information, Vermittlung – mit allem, was zwischen uns und der Welt liegt.

„Tanz” steht für unbekümmerte Bewegung, Zufall, Rhythmus und das Unvorhersehbare.

Medientanz spielt in dem Raum zwischen dem, was wir wissen, und dem, was uns überrascht. Zwischen Ordnung und Offenheit. Zwischen System und Spiel.

Jeder Mensch ist ein wirkungsvolles Medium. Wir erzeugen alle als Verbindungswesen Resonanz in unserem Lebensraum. Wir wirken zwischen innen und außen, zwischen uns und der Welt. Wir nehmen auf und geben weiter, oft schneller, als wir nachdenken. Und oft wirkungsvoller, als wir ahnen.

Tanz steht auch für freie Bewegung im Denken. Für eine kreative Ausdrucksform, die nicht festnagelt, sondern ausprobiert, verschiebt, stolpert, neu kombiniert. Tanzen heißt hier auch: nicht um Eigenes kreisen, sondern nach außen offen werden.

Mich treibt die Frage um, wie wir zwischen analoger Natur und digitaler Technik klüger leben können. Ob die von Menschen gefütterte künstliche Intelligenz uns hilft – oder ob aus unserem digitalen Werkzeug ein Monster wird, das uns eines Tages überrollt – und wie wir in jedem Moment unsere Zukunft gestalten.
Medientanz ist dafür ein Spielraum. Neugierig, mit Lust auf Reibung und mit Liebe zum Zufall.
Eine Einladung, gemeinsam zu denken, zu zweifeln und immer wieder neu zu beginnen.

Manipulation

Manipulation

Wer Einfluss ausübt – und das tun wir alle, täglich – übernimmt damit auch Verantwortung. Für die Wirkung. Für die Mittel.
Wasser lassen!

Wasser lassen!

Entschuldigung, aber dieser ewige Kreislauf macht auch vor verrückten Tyrannen nicht halt …
Das Bewegliche als Fundament

Das Bewegliche als Fundament

Der Mensch gestaltet. Immer. Ohne Pause. Er gestaltet, wenn er spricht. Wenn er schweigt. Wenn er einen Raum betritt oder verlässt. Wenn er eine Entscheidung trifft oder sie aufschiebt. Und sogar wenn er wahrnimmt?
Wittgensteins Wunder

Wittgensteins Wunder

Zugegeben, eine alles erklärende Weltformel hat die Philosophie uns bisher nicht geliefert. Aber vielleicht … Wunder?
Gemeinwohl – Für wen eigentlich?

Gemeinwohl – Für wen eigentlich?

Eines der ältesten Versprechen der Politik. Und einer der meistmissbrauchten Begriffe der Gegenwart.: Gemeinwohl. Was steckt wirklich dahinter — und warum ist die Frage heute drängender denn je?
Persönlich

Persönlich

Wir sind alle vernetzt und verbunden. Andauernd und immer. Mit allem. und mit jeder Karoffel. Wir sind alle Tauschwesen.