Wo kommen die Ideen her?
Wie können wir eine Sphäre der Einfälle herstellen?
Wie fördern wir ganz praktisch eine lebendige Ideenwelt?
Wie kommen wir an einfache Methoden, um in der praktischen Arbeit das Auftreten von Ideen zu ermöglichen.

Dazu habe ich kleine Module ausgearbeitet, die durch Ausprobieren, Spielen, Experimentieren mit Bewegung und Materialien, mit Klängen und Geräuschen, mit analogen Medien und auch mit digitalen Hilfsmitteln im Bereich der Ideenfindung wirken. Es sind ganz einfache und vor allem auch kurze Einheiten, die alle einpaar grundlegende Überlegungen beinhalten, um dann ganz schnell auch in die praktische Erfahrung der Teilnehmer zu schwenken.

Beispiel: Ich zeige, wie wir uns ganz einfach aus einem Bambusstäbchen einen Tuschepinsel herstellen – das dauert 5 Minuten, und dann probieren sich die Teilnehmer kurz mit einer Tuschezeichnung auf Papier. Da aber hier schon erfahrungsgemäß bei manchen die ersten Blockaden aufkommen – viele Denken, sie könnten nicht zeichnen – machen wir das ganze mit verbundenen Augen. Und mit etwas Klanganregung. So entstehen ganz einfache direkte Übersetzungen der Ideen der Teilnehmer. Und – das kann auch jeder. Wer keine Arme hat, nimmt den Stift in den Mund …

Es entstehen so ganz individuelle Zeichnungen, in kurzer Zeit – vielleicht 30 Minuten – und – ohne den üblichen ideentötenden Ballast.
Die Teilnehmer erfahren sich in einer neuen Möglichkeit, innere Bewegung zu äußern, indem sie – ohne zu sehen – den Tuschestift auf dem Papier tanzen lassen. Die Ergebnisse sind immer spannend. Auf eine Bewertung wird verzichtet, den die ist unnötig.

So wie in dem Beispiel eben arbeite ich mit ganz unterschiedlichen Medien:
Stimme, Performance, Klang, Fotografie, Video, Malerei,Objekte, Installationen, Zeichnung und eingemixt aus allem sind möglich.

Wir nutzen mit Beispielen einen weiten Medienraum. Und wir stellen dann auch immer wieder die Frage – welches Gestaltungsmittel erscheint uns geeignet?. Multimedia bedeutet ja nicht nur digitales, sondern will auch traditionelle Medien nutzen.

Immer geht es um die Ideen, wie sie entstehen, wo sie herkommen, was wir praktisch damit machen können. Und dann natürlich auch um Wertschätzung und Spaß an der Arbeit …