Das Gewebe der Gesellschaft besteht aus Hoffnung, Erinnerung und der leisen Kunst, Brücken zu bauen

Wir reden gern von “dem System”, “dem Markt”, “der Gesellschaft” – als wären das Mächte da draußen, fern und unveränderlich. Dabei sind es nur Menschen, die einander berühren, ohne es zu merken, Fäden, die sich zu einem Gewebe verknoten, das sie später Struktur nennen. Die eigentliche Frage lautet also nicht, wie man das System ändert, sondern wen man heute berührt – und wie.
