Das Kapital

Alles ändert sich. Das Klima, das Denken und die Art und Weise, wie wir zukünftig wirtschaften werden.
Thomas Schmenger

Wer hat die Macht, darüber zu entscheiden, was produziert wird und wem der Ertrag zufließt? In unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung liegt beides in privater Hand, erzeugt wachsendes Eigentum und Gewinn. Wer über gewichtiges Kapital verfügt, gestaltet die Spielregeln für alle. Wer kein nennenswertes Kapital hat, bleibt oft nur passiver Zuschauer. Es ist das altbekannte Spiel um Macht und Ohnmacht.

Der gute alte Kapitalismus erstickt im Wirtschaftswachstumsdenken. Nicht weil er aufgehört hätte zu funktionieren — das hat er nicht. Für sehr viele von uns hat er mehr Wohlstand gebracht, als frühere Generationen es je für möglich gehalten hätten. Und doch kommt er nicht mehr dorthin, wo er eigentlich müsste. Das Klima wandelt sich bedrohlich. Auch das soziale Klima kippelt. Es braucht neue Antworten. Das dominierende Tauschsystem, bei dem es vorrangig um Geldvermehrung geht, ist dabei schwerfällig und grau geworden. Gefangen in Pfadabhängigkeiten — jenem Phänomen, bei dem ein System so tief in seinen komplizierten Gleisen fährt, dass es den Abzweig irgendwann schlicht nicht mehr sieht. Es wird zunehmend unfähig, auf komplexe Herausforderungen zum Wohle aller zu reagieren. Eingemauert in egozentrische Interessen, die sich über Jahrzehnte verfestigt haben. Und umgeben von ultraschnell wuchernden Milliardenvermögen, die sich bei wenigen ballen — und dabei still, aber wirksam an den Grundfesten unserer Demokratie rütteln. Immer mehr wird klar: Ein „weiter so” schadet. Uns allen. Auch dem, der das gerade auf dem Sonnendeck seiner 180-Meter-Privatyacht liest — und nickt, ohne zu begreifen, dass auch er gemeint ist.

Wir können Schuld verteilen und in diese gut / böse – Fallen fallen. Lange, ausführlich, laut. Oder wir stellen die eigentlich interessantere Frage:

Was kommt nach dieser festgefahrenen Wirtschaftsform?

Es gibt beachtenswerte Ideen. Viele sogar. Hier sind als kleine Auswahl 13 Ideen zum bewegen. Manche vorsichtig, manche kühn, manche scheinbar utopisch — und dann doch überraschend konkret. Was folgt, ist kein ideologischer Masterplan. Eher eine Topographie des Möglichen. Und ein offenes Nachdenken. Ein Brainstorming,

Kapitalismus? Es gibt keinen Grund zu erstarren, solang wir tanzen können
Thomas Schmenger

Ethischer Kapitalismus

Der Philosoph Markus Gabriel stellt eine unbequeme Frage: Was wäre, wenn Unternehmen nicht nur legal, sondern moralisch handeln müssten?

Gabriel ist moralischer Realist — er glaubt an objektive ethische Tatsachen, nicht nur an Marktmeinungen. Sein Argument: Moral ist keine Frage des Geschmacks. Sie ist so real wie die Schwerkraft. Seine These: Unternehmen sind keine Maschinen, sie sind moralische Akteure. Wer Macht hat, trägt Verantwortung — gegenüber Mitarbeitern, Gesellschaft, Zukunft.

Kein Systembruch. Aber eine andere Grundhaltung. Und die, so Gabriel, verändert alles.Die Frage, die bleibt: Wer erzwingt Moral, wenn der Markt Amoral belohnt?

Stakeholder-Kapitalismus

Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos predigt seit Jahren dieselbe Botschaft: Schluss mit dem Shareholder Value — dem Primat der Aktionärsrendite, bei dem Aktionärsinteressen über alles andere gestellt werden. Stattdessen: alle Beteiligten zählen. Mitarbeiter, Kunden, Gesellschaft, Umwelt.

Klingt vernünftig. Wird viel zitiert. Und ebenso oft als gut verpacktes Greenwashing demontiert — Kapitalismus mit besserem Gewissen, aber ohne strukturellen Zwang.

Kritiker wie der Ökonom Colin Mayer vom Said Business School Oxford ergänzen: Solange Unternehmen ausschließlich nach Gewinn bewertet werden, ist Stakeholder-Rhetorik Dekoration. Strukturelle Verankerung in Satzungen und Aufsichtsräten wäre nötig — doch die bleibt meist aus.

Die entscheidende Frage bleibt offen: Wer erzwingt diesen Wandel, wenn der Markt ihn nicht belohnt?

Donut-Ökonomie

Ein Donut ist Kindheitserinnerung und Kaloriensünde zugleich — außen knusprig glasiert, innen weich, in der Mitte: nichts. Genau dieses Nichts macht ihn zum überraschend präzisen Bild für eine neue Wirtschaftsidee. Die Wirtschaft soll sich in jenem Ring bewegen: oberhalb einer sozialen Untergrenze, die sicherstellt, dass niemand zurückbleibt. Unterhalb einer ökologischen Obergrenze, die sicherstellt, dass der Planet nicht kollabiert. Dazwischen: der Spielraum, der Teig des Donats.

Also: Der Donut hat zwei Ränder — und das ist alles, was man verstehen muss.

Der innere Rand ist das soziale Fundament. Er markiert die Grenze, unterhalb derer Menschen in Not geraten: kein Zugang zu Nahrung, Gesundheit, Bildung, Wohnen, politischer Teilhabe. Wer unter dieser Linie lebt, fällt durch das Loch in der Mitte des Donuts. Zu viele Menschen, zu viele Länder, stecken noch dort.

Der äußere Rand ist die ökologische Decke — die Grenze, jenseits derer Wirtschaftswachstum das Erdsystem destabilisiert. Klimawandel, Artensterben, Stickstoffkreislauf, Süßwasserverschmutzung: Wer zu weit nach außen driftet, reißt Löcher in den Planeten.

Zwischen beiden Rändern liegt der Donut selbst — der süße Teig, sozusagen. Kate Raworth, die britische Ökonomieprofessorin, nennt diesen Bereich einen “sicheren und gerechten Raum für die Menschheit”. Die Kunst der Wirtschaftspolitik bestünde demnach nicht darin, einfach zu wachsen — sondern drinzubleiben.

Was macht das Modell so anziehend? Es denkt Soziales und Ökologisches gemeinsam, statt sie gegeneinander auszuspielen. Der übliche Einwand — “Wir können uns keine Umweltpolitik leisten, solange Menschen hungern” — verliert seine Wucht, wenn man erkennt: Beide Probleme sind zwei Seiten derselben Frage. Wie organisieren wir eine Wirtschaft, die alle trägt, ohne den Boden unter allen wegzuziehen?

Raworths Antwort ist bewusst kein Rezept. Der Donut ist eine Landkarte, kein Fahrplan. Aber manchmal, sagen Ökonomen, braucht man zuerst das richtige Bild — bevor man den richtigen Weg finden kann.

Für Kate Raworth ist Wachstum kein Ziel mehr. Gleichgewicht schon. Die britische Ökonomin entwickelte das Modell als Alternative zum BIP-Fetisch — dem Bruttoinlandsprodukt als alleinigem Wohlstandsmaßstab. Die Ideen dazu lagen bereits in der Luft: Ökonomen, die an Grenzen des Wachstums erinnerten. Erdsystem-Forscher, die planetare Kipppunkte kartierten. UN-Ziele, die Grundbedürfnisse für alle definierten. Raworth fügte sie zusammen — und gab ihnen eine Form. Die eines Donuts. Städte wie Amsterdam und Kopenhagen testen es bereits in der Stadtplanung. Amsterdam entwickelte 2020 als erste Stadt weltweit einen Donut-Stadtplan und fragte: Was braucht Amsterdam, um innerhalb planetarer Grenzen zu gedeihen?

Klein, aber konkret. Und überraschend anschlussfähig für Kommunalpolitiker, die sonst selten mit Wirtschaftstheorie hausieren gehen.

Postwachstum

Etwas Radikaler? Eine Kernthese: Wachstum ist nicht das Mittel gegen die Krise — es ist die Krise. Eine Wirtschaft, die strukturell innerhalb planetarer Grenzen bleiben muss, kann nicht gleichzeitig auf ewige Expansion setzen.

Der Gedanke führt zu Degrowth — auf Deutsch etwa Entwachsung oder Postwachstum — fordert kürzere Arbeitszeiten, weniger Produktion, andere Wohlstandsmaßstäbe. Nicht Armut. Sondern bewusste Suffizienz. Genug als Wert.

Jason Hickel, Wirtschaftsanthropologe und einer der schärfsten Stimmen der Bewegung, betont 2025 in einem vieldiskutierten Vortrag an der Universität Bergen, dass Degrowth kein Rückschritt sei — sondern eine Umverteilung produktiver Ressourcen von schädlichen Sektoren (Prozende SUVs, Kreuzfahrtschiffe, Privatjets) in gemeinwohlorientierte Bereiche. Nicht weniger Wirtschaft. Andere Wirtschaft.

Der hartnäckige Einwand: Wer erklärt das den Menschen, deren Renten, Kredite und Sozialsysteme vom Wachstum abhängen? Eine geopolitische Zusatzfrage: Was passiert, wenn Europa schrumpft — und andere Volkswirtschaften weiter wachsen?

Moderner Monetarismus

Modern Monetary Theory dreht eine alte Überzeugung um: Staaten mit eigener Währung können nicht pleitegehen — sie erschaffen Geld. Die Grenze ist nicht der Haushalt, sondern die Inflation.

Das bedeutet: Massive öffentliche Investitionen in Klimaschutz, Bildung und Infrastruktur sind keine Frage des Ob — sondern des politischen Willens. Stephanie Kelsons Buch The Deficit Myth wurde zum Bestseller.

MMT ist kein Freifahrtschein. Es ist eine andere Buchführungslogik: Erst investieren, dann Inflation beobachten — statt erst sparen, dann vielleicht investieren. Kritiker warnen: zu einfach. Inflation ist keine Theorie — die Jahre 2021 bis 2023 haben das schmerzhaft demonstriert.

Und doch: Die Debatte über Staatsschulden und Haushaltsgrenzen — in Europa besonders durch die Schuldenbremse geprägt — ist durch MMT eine andere geworden. Differenzierter. Ehrlicher, vielleicht.

Gemeinschaftseigentum

Elinor Ostrom — Wirtschaftsnobelpreisträgerin 2009 — zeigte: Gemeinschaftseigentum funktioniert. Fischerdörfer, Wassergenossenschaften, Open-Source-Software. Menschen können kollektiv und nachhaltig wirtschaften — ohne Staat und ohne Markt. Commons sind Gemeingüter — Ressourcen, die gemeinsam verwaltet werden, von Wikipedia bis zum Allmendewald.

Trebor Scholz überträgt das auf die digitale Gegenwart: Plattformkooperativen, bei denen Nutzer und Arbeiter Eigentümer sind. Kein Uber — sondern ein fahrereigenes Uber. Kein Airbnb — sondern eine bewohnereigene Vermietungsplattform.

Der Ökonom Jeremy Rifkin sieht in kollaborativen Commons sogar den Beginn einer Post-Kapitalismus-Ära: lateral vernetzte Produktion statt vertikal integrierter Konzerne. Nicht Theorie — sondern gelebte Praxis in Tausenden von Genossenschaften weltweit.

Klein, aber wachsend. Und konzeptuell bestechend.

Demokratischer Sozialismus

Keine neue Idee — aber neu aufgeladen. Starke Umverteilung, Verstaatlichung strategischer Sektoren, radikale Steuerpolitik auf Vermögen und Erbschaften. Kapitalismus bleibt — aber stark eingehegt durch demokratische Kontrolle.

Die politische Frage: Ist das mehrheitsfähig? In den USA scheiterte Sanders zweimal. In Europa variiert die Antwort erheblich. Skandinavien lebt eine abgemilderte Version seit Jahrzehnten — mit beachtlichem Erfolg in Sachen Lebensqualität, Gleichheit und wirtschaftlicher Leistung.

Was oft vergessen wird: Der skandinavische Wohlfahrtsstaat entstand nicht durch sanfte Reform, sondern durch Jahrzehnte zäher politischer Auseinandersetzung zwischen Gewerkschaften, Unternehmen und Staat. Kompromiss als Methode, nicht als Schwäche.

Gemeinwohlökonomie

Der österreichische Autor und Aktivist Christian Felber entwickelte ein konkretes Modell: Unternehmen werden nicht nach Gewinn bewertet, sondern nach ihrem Beitrag zum Gemeinwohl — auf einer Gemeinwohl-Bilanz, die soziale, ökologische und demokratische Kriterien misst.

Wer gut abschneidet, bekommt Steuererleichterungen. Wer schlecht abschneidet, zahlt mehr. Markt bleibt — aber mit anderen Spielregeln.

Über 800 Unternehmen weltweit machen bereits mit. Kein Nischenphänomen mehr. Felbers Modell sieht sich dabei nicht als Alternative zum Kapitalismus, sondern als neue Spielvariante — Wettbewerb bleibt, aber die Ziellinie wird verschoben: von Gewinnmaximierung zu Gemeinwohlmaximierung.

Die Werte, nach denen die Bilanz bewertet: Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz, Mitentscheidung.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Eine alte Idee mit neuer Dringlichkeit: Jeder Mensch erhält ein monatliches Grundeinkommen — bedingungslos, ohne Gegenleistung, ohne Antrag. Das Konzept ist ideologisch heimatlos. Es finden sich Befürworter bei Milton Friedman (als negative Einkommenssteuer) ebenso wie bei linken Umverteilungstheoretikern.

Die Versprechen: mehr Freiheit, weniger Bürokratie, bessere Verhandlungsmacht für Arbeitnehmer. Pilotprojekte in Finnland, Kenia, Stockton (Kalifornien) zeigen: Menschen arbeiten nicht weniger. Sie arbeiten anders — sinnvoller, selbstbestimmter. Psychische Gesundheit verbessert sich messbar.

Die offene Frage: Wer finanziert es? Und verändert es die Lohnstruktur — oder nur die Konsumstruktur? In Zeiten von Automatisierung und KI gewinnt die Idee ohnehin an Gewicht. Wenn Maschinen Arbeit übernehmen — wessen Wohlstand ist das dann?

Fully Automated Luxury

Der provokanteste Vorschlag im Feld. Aaron Bastani sagt: Nicht bremsen — beschleunigen. Automatisierung, KI und erneuerbare Energien bis zum Äußersten treiben. Wenn Maschinen alle notwendige Arbeit erledigen, gehört der Überfluss allen.

Vollautomatisierter Luxuskommunismus — klingt wie Science-Fiction. Vielleicht ist es das. Aber als Denkfigur ist es scharf: Was wäre, wenn Knappheit tatsächlich überwunden werden könnte? Wäre dann Kapitalismus noch nötig? Oder noch sinnvoll?

Der Einwand liegt auf der Hand: Wer besitzt die Maschinen? Wer entscheidet über den Überfluss? Bastani antwortet: kollektives Eigentum an den Produktionsmitteln der Zukunft. Einfacher gesagt als getan. Aber die Frage bleibt offen — und drängt.

Neue Eigentumsmodelle

Die amerikanische WirtschaftswissenschaftlerinMariana Mazzucato zeigt: Der Staat war immer schon der größte Innovator — GPS, Internet, Touchscreen entstanden durch öffentliche Forschung. Wenn der Staat das Risiko trägt, sollte er auch am Gewinn beteiligt sein. Öffentliche Investmentfonds statt reiner Subventionspolitik. Das Silicon Valley, so Mazzucato, ist nicht trotz staatlicher Förderung erfolgreich — sondern wegen ihr.

Piketty ergänzt: Vermögen konzentriert sich strukturell. Das ist keine Ausnahme — es ist die Regel eines kapitalistischen Systems, in dem die Kapitalrendite langfristig das Wirtschaftswachstum übertrifft. Gegenmittel ist nicht Wachstum — sondern progressive Vermögensteuer und breitere Eigentumsverteilung. Kapital für alle, nicht nur für wenige.

Zwei Perspektiven, ein Befund: Wer die Früchte ernten will, muss auch an der Wurzel ansetzen.

Planetare Grenzen

Der schwedische Erdsystemwissenschaftler Jahan Rockström definierte neun planetare Grenzen — Kipppunkte des Erdsystems, deren Überschreitung irreversible Folgen hat. Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Stickstoffkreislauf: Mehrere Grenzen sind bereits überschritten. Das ist kein Prognosemodell. Das ist Messprotokoll.

Der Vorschlag: Diese Grenzen nicht als Empfehlung behandeln — sondern als Verfassungsrahmen für Wirtschaft und Politik. Keine Unternehmenstätigkeit, kein Staatshaushalt ohne ökologische Bilanz.

Radikal? Ja. Aber vielleicht ist das die nüchternste Idee von allen — denn sie fragt nicht nach Werten, sondern nach Physik. Die Erde verhandelt nicht. Sie reagiert.

Re:Growth

Am Rand der Debatte taucht ein neuerer Begriff auf: Re:Growth. Die Idee: Nicht schrumpfen, nicht weiter wachsen wie bisher — sondern regenerativ wachsen. Qualitatives Wachstum, das die Lebendigkeit von Ökosystemen, Gemeinschaften und Unternehmen stärkt, statt sie zu verbrauchen.

Herman Daly nannte den Zustand, in dem weiteres Wachstum mehr Schaden als Nutzen erzeugt, einmal “Uneconomic Growth” — unökonomisches Wachstum. Der Punkt, an dem jeder weitere Euro an Wertschöpfung in Wahrheit mehr Schadschöpfung verursacht.

Vielleicht ist dieser Begriff das, was die Debatte gebraucht hat: eine Erzählung, die weder Verzicht noch Eskalation predigt.

Was bleibt

Einige Ideen. Kein Masterplan. Denn den gibt es nicht.

Was es gibt: eine wachsende Überzeugung, dass die Frage nicht mehr lautet, ob sich etwas ändern muss — sondern wie schnell und durch wen. Durch Märkte? Durch Gesetze? Durch Kultur? Durch Technik?

Wahrscheinlich durch alle vier. Gleichzeitig. Und unordentlich.

Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft dieser Liste: Es gibt nicht die eine richtige Antwort. Aber es gibt sehr viele falsche Fragen. Zum Beispiel die, ob der Kapitalismus reformierbar sei oder nicht. Hilfreicher wäre: Welche Spielregeln wollen wir — und wer darf sie aufschreiben?

So wie Wandel immer funktioniert hat. Nicht durch Masterplan. Durch Reibung, Versuch, Scheitern — und manchmal durch eine Idee, die im richtigen Moment auf den richtigen Boden fällt. Denn: