Mobile Heizöfen

Nein, es war nicht dieser doch etwas kritisch prüfende hagere Mann vom Ordnungsamt, der das Experiment gestört hat. Der hat nur gefragt, ob wir eine Genehmigung zeigen könnten. Hatten wir! (23 Euro für das Papier ist aber ziemlich unverschämt!). – Es war diese etwas mürrische Wissenschaftlerin mit Hornbrille und der Warze auf der Nase. Die war etwas genußfeindlich und besserwisserisch, die Dame. Und hat nur rumgemeckert: Das wäre alles unwissenschaftlich, unser Versuch!

Es wäre falsch, den ganzen Sprit aller Fahrzeuge in den großen Behälter abzulassen, um damit die Stadt zu heizen. Man sollte in Zukunft nur 75% des kostbaren mineralischen Saftes für das Experiment benutzen. Also nur dreiviertel des Benzins und Diesels zum gemeinsamen Heizen der Stadt nehmen. Denn immerhin würden ja Verbrennerfahrzeuge fast 25% der Energie in Bewegungsenergie umsetzen. Hm…

Zugegeben. Diese Spaßbremse hatte irgendwie recht. Unsere Verbrennerautos setzen immerhin fast 25% des Sprits in Fahrleistung um. Da bleiben nur 75% übrig, um damit unsere Stadt warm zu machen. Also: Wir werden in Zukunft für das Experiment nur dreiviertel aller Treibstoffe benutzen. Das reicht dann aber sicher auch, um die Stadt etwas zu temperieren.

Was wir noch gelernt haben: Autos fahren ja auch über Land. Und da dauert es viel länger, alles aufzuwärmen. Denn bis die Erwärmung dort wirkt, mit dem ganzen CO2 Krams und der Abwärme, können Jahre vergehen. Diese Energie geht uns ja für die Stadt verloren. Und … die meisten Experimente sind eh sehr ungenau und Wissenschaftler sind unsymphatisch.

Was wir aber jetzt schon ganz bestimmt wissen: Wir können unsere Städte erwärmen. Nur durch gemeinsames rumfahren mit Verbrennern. Wir schaffen das!