Das Gegenteil des iterativen Vorgehens ist das sequenzielle oder einmalige Vorgehen. Dabei handelt es sich um einen Ansatz, bei dem alle Schritte eines Projekts oder Prozesses in einer festen Reihenfolge durchgeführt werden, ohne dass frühere Schritte erneut überarbeitet werden. Ein Beispiel für dieses Vorgehen ist das klassische Wasserfallmodell in der Projektplanung.
Beim sequenziellen Vorgehen wird jeder Schritt vollständig abgeschlossen, bevor der nächste beginnt. Es gibt keine Möglichkeit, nachträglich Anpassungen vorzunehmen oder Korrekturen während des laufenden Prozesses einzubauen. Das bedeutet, dass Fehler, die in einer frühen Phase passieren, oft erst am Ende des Projekts erkannt werden – und dann nur schwer oder mit hohem Aufwand zu beheben sind.
Im Gegensatz zum iterativen Ansatz, bei dem durch wiederholtes Arbeiten in Zyklen kontinuierlich verbessert wird, setzt das sequenzielle Vorgehen auf klare, feste Abläufe ohne Rückschritte. Dies bietet zwar mehr Planbarkeit, ist jedoch weniger flexibel und anfällig für unerwartete Probleme oder Veränderungen.
