Thomas Schmenger

Thomas Schmenger lebt als Künstler und Designer in Landau/ Pfalz. Mit einem multimedialen Konzept untersucht er die Spielräume von Design, Philosophie, Kunst und Wissenschaft.

Fotos in Word auf dem PC (Windows) einfügen – so geht’s

Du schreibst gerade an einem Dokument und möchtest ein Foto dazu einfügen? Kein Problem, das klappt in wenigen Schritten. Schritt 1: Öffne dein Dokument Öffne dein Dokument in Word auf deinem PC. Klicke mit der Maus genau an die Stelle im Text, wo später das Foto stehen soll. Schritt 2: Auf “Einfügen” klicken Oben in der Menüleiste siehst du mehrere Reiter (Start, Einfügen, Layout, …). Klicke auf “Einfügen”. Schritt 3: “Bilder” auswählen Es erscheinen mehrere Symbole. Klicke auf “Bilder” und dann auf “Dieses Gerät”. Schritt 4: Foto aussuchen Jetzt öffnet sich ein Fenster mit deinen Dateien. Klicke auf den Ordner, in dem dein Foto gespeichert ist (zum Beispiel “Bilder” oder “Desktop”), klicke das gewünschte Foto einmal an und dann auf “Einfügen”. Schritt 5: Fertig! Das Foto erscheint sofort im Dokument. Du kannst es größer oder kleiner machen, indem du mit der Maus an einer der kleinen Ecken ziehst und dabei die Maustaste gedrückt hältst. Kleiner Tipp: Weißt du nicht mehr genau, wo das Foto auf deinem Computer gespeichert ist? Dann schau zuerst in den Ordner “Bilder” – dort landen die meisten Fotos automatisch.

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Ein Streit, der nirgendwo mehr stattfindet

Irgendwo zwischen einer Bewerbung, die abgelehnt wird, und einer Schulnote, die plötzlich anders ausfällt, trifft heute immer öfter kein Mensch mehr die Entscheidung, sondern ein System, das aus Millionen Beispielen gelernt hat. Das wäre halb so wild, wenn man diesem System noch widersprechen könnte wie früher einem Sachbearbeiter am Schreibtisch. Kann man aber meistens nicht. Die folgenden sieben Punkte erzählen, wie aus nachvollziehbaren Entscheidungen leise verschwindende Entscheidungen werden, warum das mehr ist als ein technisches Detail, und was es bräuchte, damit Menschen einer Maschine wieder widersprechen können, ohne sich dabei wie Don Quijote gegen eine Windmühle zu fühlen. Es geht, kurz gesagt, um die Frage, wie viel Mitsprache in einer Welt übrig bleibt, in der Entscheidungen zunehmend in Code statt in Gesprächen stattfinden. Entscheidungen verschwinden nicht, sie verstecken sich Wer entscheidet eigentlich, was ein Algorithmus für wichtig hält, und warum erfahren wir das so selten? Du denkst vielleicht, eine KI rechnet einfach nur. Tut sie nicht. Jedes Mal, wenn ein System festlegt, was als “Erfolg” zählt oder welche Daten überhaupt wichtig sind, trifft es eine Wertentscheidung, nur klingt das leider nach Mathematik statt nach Meinung. Und genau das ist der Trick: Eine Entscheidung, die eigentlich diskutabel wäre, wird als technische Notwendigkeit verkleidet. Genau hier beginnt eine der drängendsten Fragen der aktuellen KI-Debatte, von Brüssel bis ins Silicon Valley. Ein Konflikt wird eingefroren, nicht gelöst Was passiert eigentlich mit einem gesellschaftlichen Streit, wenn ihn niemand mehr führt, weil eine Maschine ihn längst “gelöst” hat? Ein eingefrorener Konflikt ist wie Tiefkühlkost, die im Fach liegt und darauf

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Menschengemachter Klimawandel

Der Konsens, der wächst – und doch derselbe bleibt Wie sicher ist sich die Wissenschaft eigentlich, wenn sie von der Klimakrise spricht? Wer diese Frage stellt, landet unweigerlich bei einer Zahl, die seit zwei Jahrzehnten durch Talkshows, Leitartikel und Konferenzsäle geistert: 97 Prozent. Doch diese Zahl hat eine Geschichte – und die beginnt nicht mit einem runden Prozentsatz, sondern mit einer Historikerin, die sich durch fast tausend Fachtexte arbeitete. 2004 – Naomi Oreskes, Science. Die amerikanische Wissenschaftshistorikerin durchforstete 928 sogenannte Abstracts, also die Kurzfassungen wissenschaftlicher Studien, die zum Suchbegriff Klimawandel erschienen waren. Ihr Befund: Keine einzige Arbeit widersprach der These, dass der Mensch die Erwärmung verursacht. Kein Konsens in Prozent also, sondern schlicht die Abwesenheit einer ernstzunehmenden Gegenstimme in der Fachliteratur. 2010 – Anderegg und Kollegen, PNAS. Sechs Jahre später fragte ein Team um den Ökologen William Anderegg nicht mehr, was in den Texten steht, sondern wer sie schreibt. Unter den aktiv publizierenden Klimaforschern, so das Ergebnis, stützten 97 bis 98 Prozent die zentrale Aussage zum menschengemachten Wandel. Die Perspektive hatte sich verschoben – von der Analyse der Texte zur Haltung der Forschenden. 2013 – John Cook und Team, Environmental Research Letters. Der australische Klimakommunikator John Cook griff das Prinzip von Oreskes wieder auf, skalierte es aber gewaltig: Fast 12.000 Abstracts wurden ausgewertet. Unter jenen Arbeiten, die überhaupt eine klare Position bezogen, sprachen sich 97,1 Prozent für die menschliche Verursachung aus. Diese Studie wurde zur meistzitierten Referenz der Klimadebatte – und zugleich zur meistangegriffenen. 2016 – Cook und Kollegen, dieselbe Zeitschrift. Statt einer neuen Erhebung

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Der zwei Prozent Anteil

Ein Zwei-Prozent-Anteil, der so klein wirkt, dass er beinahe zum Verschwinden einlädt – und doch steckt darin eine der größten Fehlschlüsse der Klimadebatte. Schauen wir genauer hin. Die Zahl stimmt – die Schlussfolgerung nicht Deutschland war 2024 für rund 579,9 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verantwortlich, ein Anteil von 1,46 Prozent an den weltweiten Emissionen. So weit, so unstrittig. Doch aus einer kleinen Zahl folgt nicht automatisch eine kleine Verantwortung – das ist der Denkfehler, dem das Argument seine scheinbare Überzeugungskraft verdankt. Erstens: Die Momentaufnahme trügt. Betrachtet man den Treibhausgas-Ausstoß über einen langen Zeitraum, etwa von 1850 bis 2002, ändert sich das Bild deutlich – die USA kommen dann auf 29,3 Prozent, China auf 7,6 Prozent und Deutschland auf 7,3 Prozent aller Emissionen in diesem Zeitraum. Der Grund: Da die Treibhaus-Wirkung von Kohlendioxid in der Atmosphäre teilweise Hunderte von Jahren anhält, zählen für den Beitrag eines Landes zum gegenwärtigen Klimawandel eigentlich die aufaddierten Emissionen über lange Zeiträume – nicht nur die momentanen. Vereinfacht gesagt: CO2, das ein Kraftwerk 1960 ausgestoßen hat, wärmt die Atmosphäre heute noch mit. Zweitens: Das Argument funktioniert für jeden – und damit für niemanden. Wenn “unser Anteil ist zu klein, um etwas zu bewirken” als Ausrede gilt, dann gilt sie für praktisch jedes Land der Erde. Selbst die beiden größten Verursacherstaaten, China und die USA, sind zusammengenommen für weniger als die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich – mehr als fünfzig Prozent stammen von anderen Ländern. Würde also jedes Land mit einem Anteil unter fünfzig Prozent die Hände in den Schoß legen, passierte –

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